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Der neue Newsletter · Ausgabe Juni 2026
Bauwissen, das Entscheidungen leichter macht. Ab jetzt monatlich in Ihrem Postfach.
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Liebe Bauunternehmer,
die Sommerpause im Deutschen Bundestag naht und noch immer wartet die Bauwirtschaft auf mehr Aufträge. Nach Inkrafttreten des Bauturbo-Gesetzes im Herbst 2025, das bislang kaum positive Wirkung für die Konjunktur zeigt, ist noch schnell das überfällige Infrastruktur-Zukunftsgesetz vom Bundestag beschlossen worden. Ob damit der bislang permanent zerstrittenen Regierungskoalition von Merz-CDU und Klingbeil-SPD nun endlich ein großer Wurf gelungen ist, der Wachstum und Investitionen in Deutschland auslösen kann, wird sich erst noch zeigen.
Viele Bauunternehmer sind nach mehr als einem Jahr schwarz-roter Bundesregierung tief enttäuscht. Die massive Schuldenaufnahme in Form eines Sondervermögens entpuppt sich da als lahme Ente, die zum Stopfen von Haushaltslöchern zweckentfremdet wird. Neue Reformen werden angekündigt, die Ausgaben des Staates einsparen sollen, den Unternehmen aber nicht unbedingt nützen.
Mit unserem neuen, künftig zunächst monatlich erscheinenden Newsletter möchten wir Ihnen, liebe Bauunternehmer, die Wartezeit auf Wirtschaftswende und Konjunkturaufschwung etwas versüßen. Auch die nächste Print-Ausgabe kommt gewiss. Am 6. August bekommen Sie die Zeitung „Der BauUnternehmer" wie gewohnt auf den Tisch.
Viel Spaß beim Lesen und noch eine schöne Sommerzeit bis dahin wünscht Ihnen
Ihr Jasch Zacharias
Chefredakteur, Der Bauunternehmer
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In dieser Ausgabe
| ▪ | Foto des Monats, U5-Tunnel Frankfurt: So geht Bauen in der City |
| ▪ | Personalie des Monats, DAF Trucks hat einen neuen Präsidenten |
| ▪ | Studie, das Neubau-Paradox: mehr Genehmigungen, weniger Projekte |
| ▪ | Kommentar, darum wird nicht mehr gebaut |
| ▪ | Kurioses, Biber bauen schneller als Behörden handeln |
| ▪ | Sternstunden der Baumaschinen, Marion Superfront 204 M |
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Foto des Monats Juni
U5-Tunnel in Frankfurt: So geht Bauen in der City
Innerstädtische Infrastrukturprojekte zählen zu den anspruchsvollsten Bauaufgaben. Die Verlängerung der U5 im Frankfurter Europaviertel ist genau so ein Mega-Projekt. Der Baukonzern Porr realisiert dafür einen 1.160 Meter langen Tunnel mit der neuen U-Bahn-Station Güterplatz sowie einer Anbindung an den Platz der Republik. Ein Paradebeispiel für Bauen unter extremen innerstädtischen Bedingungen.
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Personalie des Monats Juni
DAF Trucks hat einen neuen Präsidenten
Jim Walenczak ist ab dem 1. Juli neuer Präsident des niederländischen Nutzfahrzeugherstellers DAF Trucks. Er tritt die Nachfolge von Harald Seidel an, der sich am 17. Juli aus dem Geschäft zurückzieht. Walenczak ist bereits seit 15 Jahren bei der US-Konzernmutter Paccar beschäftigt.
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★ Aufreger des Monats Juni
Das Neubau-Paradox: Zahl der Baugenehmigungen steigt, doch zahllose Wohnungsprojekte werden verschoben
Die Krise im Wohnungsbau ist längst nicht überwunden. Wie eine Studie der Wirtschaftsprüfer von PricewaterhouseCoopers (PwC) belegt, verschieben immer mehr Bauunternehmen Projekte oder verzichten ganz darauf, obwohl die Behörden deutlich mehr Baugenehmigungen erteilen. 91 Prozent der Unternehmen leiden demnach unter steigendem Kostendruck und schrecken vor unrentablen Investitionen zurück. Auch die Folgen geopolitischer Krisen, Lieferprobleme und Inflationsängste sorgen für Verunsicherung.
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Kommentar des Monats Juni
Darum wird nicht mehr gebaut
Trotz Bauturbo-Gesetz und riesiger Nachfrage werden in Deutschland viel zu wenig Wohnungen gebaut. Wirtschaftsprüfer sprechen von einem Neubau-Paradox. Doch jeder, der noch irgendwie rechnen kann, wundert sich kaum darüber. Den meisten Bauunternehmen laufen schlicht die Kosten fürs Bauen davon, viele Projekte sind dadurch unrentabel geworden.
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Kurioses im Monat Juni
Biber bauen schneller als Behörden handeln
Tiere bremsen Bauprojekte nicht immer aus. In einem Landschaftsschutzgebiet in Tschechien haben Biber, als geniale Baumeister bestens bekannt, über Nacht einen Damm gebaut, den die tschechischen Regionalplaner bereits seit sechs Jahren realisieren wollten. Die öffentliche Hand spart durch die spontane Renaturierungsmaßnahme etwa 30 Millionen tschechische Kronen, rund 1,3 Millionen Euro.
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Sternstunden der Baumaschinen
Marion Superfront 204 M, der letzte Typ seiner Art
In der langen Geschichte der Mining-Großgeräte stach ein Konzept besonders hervor, der Superfront von Marion Power Shovel Co. Er war der letzte Typ einer Technikgeneration, die versuchte, klassische Seilbagger durch clevere Hebelmechanik auf ein neues Effizienzniveau zu heben, ohne auf Hydraulik umzusteigen.
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Die nächste Ausgabe der Zeitung „Der Bauunternehmer" erscheint am 6. August 2026 und liegt wie gewohnt auf Ihrem Tisch.
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Emminger & Partner GmbH · Am Borsigturm 68 · 13507 Berlin
Geschäftsführer: Lukas Emminger · verlag@der-bau-unternehmer.de · www.der-bau-unternehmer.de
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